Die Lage der Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist noch immer nicht stabil. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/13863) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/13785) hervor. Seitdem im März 2009 Truppen der Vereinten Nationen und der Demokratischen Republik Kongo aus der Provinz Nord-Kivu abzogen seien, befänden sich nunmehr zirka 400.000 Menschen auf der Flucht. Diese seien Gewalt und Übergriffen durch bewaffnete Gruppen größtenteils ”schutzlos ausgeliefert“. Auch in der benachbarten Provinz Orientale habe sich seit einem Einsatz ugandischer und kongolesischer Truppen im März 2009 die humanitäre Lage insgesamt verschlechtert. Ähnlich wie in Nord-Kivu seien auch dort Tausende geflohen.
Mit ‘Flucht’ verschlagwortete Einträge
DR Kongo: Bevölkerung im Osten weiterhin durch Rebellen gefährdet
Verfasst von afrikablog am 19. August 2009
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Marokko: Wartesaal für Europa
Verfasst von afrikablog am 16. August 2009
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DR Kongo: Hunderttausende Menschen auf der Flucht
Verfasst von afrikablog am 26. Juli 2009
Das Flüchtlingselend in der Demokratischen Republik Kongo hat sich weiter verschärft. Seit Beginn des Jahres sind nach UN-Angaben allein in der Region Süd-Kivu mehr als 500.000 Menschen aus ihren Dörfern geflohen. Die Regierungstruppen kämpfen dort gegen Hutu-Rebellen.
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DR Kongo: „Katastrophale“ Situation im Osten
Verfasst von afrikablog am 17. Juli 2009
Zur Situation im Osten der Demokratischen Republik Kongo soll die Bundesregierung nach dem Willen der Fraktion Die Linke Stellung nehmen. Wie die Fraktion in einer Kleinen Anfrage (16/13785) betont, sind die allgemeine Sicherheitslage und die humanitäre Situation im gesamten Osten des afrikanischen Landes in der ersten Jahreshälfte 2009 schlecht, in einigen Regionen sogar „katastrophal“ geblieben. Die Bemühungen um Wiederaufbau sowie um Rückführung und Reintegration der nach UN-Schätzungen mindestens 1,35 Millionen Binnenvertriebenen alleine in den Kivu-Provinzen Ituri und Orientale blieben durch die Unsicherheit bedroht. Besonders betroffen von Flucht und Vertreibung sowie der massiven Gewalt aller Konfliktakteure gegen die Zivilbevölkerung blieben Frauen und Kinder. Sexualisierte Gewalt finde alltäglich auf bleibend hohem Niveau statt.
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DR Kongo: Eine traurige Bilanz der Vertreibung
Verfasst von afrikablog am 11. Juli 2009
Nachrichten über das Leiden der Lokalbevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo rütteln jetzt von Neuem die Weltgemeinschaft auf. Bewaffnete Gewaltakte haben seit Beginn dieses Jahres rund 800.000 Menschen – 350.000 in Nord-Kivu und 450.000 in Süd-Kivu – aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben.
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Somalia: Katastrophale humanitäre Lage
Verfasst von afrikablog am 9. Juli 2009
Immer mehr Menschen fliehen aus der Hauptstadt Mogadischu aufgrund der seit Mai andauernden Kämpfe zwischen Islamisten und Regierungstruppen. Es handle sich dabei um den größten Exodus aus der Stadt seit 2007. Das sagt das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR). Obwohl die Grenze zwischen Somalia und Kenia offiziell geschlossen ist, gewährten derzeit die kenianischen Autoritäten auf Antrag Asyl. Das weltgrößte Flüchtlingslager der UNHCR in Dabaab soll dabei erweitert werden, um zusätzliche 280.000 Flüchtlinge aufzunehmen. Auch die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ macht auf die widrigen humanitären Zustände in Mogadischu aufmerksam. Zum ersten Mal während des 17 Jahre andauernden Einsatzes sehen sich die Mitarbeiter gezwungen, vier Klinken im Norden der Stadt zu schließen. Sie werden selbst fliehen müssen, um ihre eigenen Leben zu retten.
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Namibia/Botswana: Kongolesische Flüchtlinge wieder auf der Flucht
Verfasst von afrikablog am 8. Juli 2009
Aus Angst um ihr Leben sind 41 kongolesische Exilanten gestern Morgen aus Namibia geflohen. Wie die Nationale Gesellschaft für Menschenrechte (NGfM) gestern mitteilte, sei die Gruppe bestehend aus 17 erwachsenen und 23 Kindern im Alter von einem bis 17 Jahre mittlerweile ohne Nahrungsmittel im „Niemandsland“ zwischen Namibia und Botswana gestrandet, rund 300 Kilometer östlich von Windhoek. Die NGfM hat laut Direktor Phil ya Nangoloh an die Regierung in Botswana appelliert, der Gruppe jegliche mögliche Unterstützung auf humanitärer Eben zukommen zu lassen.
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D.R. Kongo: Anarchie in Nord-Kivu
Verfasst von afrikablog am 29. Juni 2009
In der kongolesischen Provinz Nord-Kivu tobt der Bürgerkrieg wieder heftiger. Die vor einem halben Jahr gestartete Militäroperation, die den Frieden bringen sollte, hat das Chaos in der Region allenfalls vergrößert. Das berichten Hilfswerke. Hunderttausende seien auf der Flucht. Der Kongo-Verantwortliche von Caritas Frankreich, Sebastien Dechamps, arbeitet seit mehreren Jahren in der kongolesischen Krisenregion. Die neuen Auseinandersetzungen knüpfen an alte Streitigkeiten an, sagt Dechamps.
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