Der nigerianische Präsident Umaru Yar’Adua hat einen Sondergipfel der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS zu den politischen Krisen in Guinea und im Niger einberufen. Bei dem Treffen am kommenden Samstag sollen auch die Empfehlungen der internationalen Kontaktgruppe zu Guinea zur Sprache kommen, berichtete die Zeitung «This Day» am Dienstag unter Berufung auf einen Sprecher des Außenministeriums. Die Gruppe hatte sich am Montag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja getroffen. Dem Gremium gehören unter anderem Vertreter von EU, UN und Afrikanischer Union an.
Nigeria beruft ECOWAS-Sondergipfel zu Guinea und Niger ein
Verfasst von afrikablog am 13. Oktober 2009
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Guinea: Gespannte Ruhe während Staatstrauer
Verfasst von afrikablog am 12. Oktober 2009
Zwei Wochen nach den blutigen Unruhen in Guinea hat am Montag eine zweitägige Staatstrauer begonnen. Die Einwohner des westafrikanischen Landes wurden angewiesen, ihre Häuser nicht zu verlassen und in aller Stille der Toten zu gedenken. Demonstrationen waren verboten, wie in Rundfunk- und Fernseherklärungen der Regierung immer wieder bekräftigt wurde. Polizisten in Kampfausrüstung patrouillierten die Straßen der Hauptstadt Conakry.
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Guinea: arm trotz reicher Bodenschätze
Verfasst von afrikablog am 29. September 2009
Das westafrikanische Guinea verfügt über reiche Vorkommen von Bauxit und anderen Mineralien. Doch viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Misswirtschaft und Korruption haben die Wirtschaft nachhaltig geschädigt, die herrschende Militärjunta muss sich heftige Kritik von Menschenrechtsgruppen anhören.
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Kenia: Welthungerhilfe unterstützt Opfer der schweren Dürre
Verfasst von afrikablog am 14. September 2009
Die Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro für die Opferder Dürre und Nahrungsmittelkrise in Kenia bereit. Die bisherigen Maßnahmen zur Versorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln sollen ausgeweitet und das Überleben von etwa 600.000 Menschen sichergestellt werden. „Fast vier Millionen Menschen wissen nicht, was sie ihren Kindern am Tag zu essen geben sollen“, beschreibt Iris Krebber, Regionalkoordinatorin der Welthungerhilfe in Nairobi die Situation.
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Nigeria: Dialog statt Gewalt
Verfasst von afrikablog am 11. September 2009
Unter dem Motto „Selig, die Frieden stiften“ präsentiert das Internationale Katholische Missionswerk missio im Oktober die Kampagne zum Monat der Weltmission. Thema ist das Engagement der nigerianischen Ortskirche für Frieden und Versöhnung. missio-Präsident Prälat Klaus Krämer und Erzbischof Robert Zollitsch zeigen sich nach Nigeriareise von kirchlicher Arbeit beeindruckt.
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Westafrika: Nach der Flut drohen nun Seuchen
Verfasst von afrikablog am 11. September 2009
Im westlichen Afrika, in einer 16 Staaten betreffenden Region zwischen Senegal und der Zentralafrikanischen Republik, wurden in den vergangenen Tagen nach Angaben der Vereinten Nationen 600.000 Menschen durch Überschwemmungen obdachlos oder erlitten andere Schäden. Mehr als 150 Menschen sind bisher ums Leben gekommen. In Burkina Faso gab es laut Meteorologen die heftigsten Regenfälle seit 90 Jahren.
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Äthiopien: Rüdiger Nehberg startet Pilotprojekt
Verfasst von afrikablog am 11. September 2009
Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET hat in Äthiopien ein Pilotprojekt gegen Weibliche Genitalverstümmelung gestartet: TARGET konnte erstmals fünf ehemalige Verstümmlerinnen – Frauen, die Mädchen bislang beschnitten haben – für eine Aufklärungsaktion gegen den grausamen Brauch gewinnen. Das einmalige Projekt läuft in einer 2.800-Einwohner-Stadt am Rande der Danakilwüste im Gebiet des Afar-Volkes im Osten des Landes.
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Westafrika: Flutopfer auf schnelle Hilfe angewiesen
Verfasst von afrikablog am 10. September 2009
Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 50.000 Euro Soforthilfe für die Opfer der schweren Überschwemmungen in Westafrika bereit gestellt. Das evangelische Hilfswerk konzentriert seine Unterstützung auf Burkina Faso. In dem stark überfluteten Land sind mehr als ein Dutzend Menschen umgekommen, über 150.000 sind obdachlos. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Ouagadougou. Dort ist nach Angaben der Helfer vor Ort das Hauptkrankenhaus schwer beschädigt. „Die Flutopfer suchen Schutz bei Verwandten und Freunden, aber auch in Kirchen und öffentlichen Gebäuden“, heißt es. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen.
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Liberia: Die Geschichte einer Freundschaft und wie sie den Bürgerkrieg überlebte
Verfasst von afrikablog am 7. September 2009
Seine ersten 14 Lebensjahre verbringt Michael Jentzsch auf verschiedenen Missionsstationen in Afrika. Anfang 1990 wird er nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs in Liberia mit seiner Familie nach Bremen evakuiert. Seinen zwei Jahre älteren Freund Benjamin muss er zurücklassen.
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Sudan: Jesuitenflüchtlingsdienst mahnt „Bildung statt Rüstung“
Verfasst von afrikablog am 7. September 2009
Der Jesuitenflüchtlingsdienst Ostafrika ruft die Regierung im Südsudan auf, mehr in die Bildung zu investieren. Damit reagiert das katholische Hilfswerk anlässlich des Weltalphabetisierungstages am 8. September auf die drastischen Kürzungen der südsudanesischen Regierung im Bildungssektor um mehr als 25 Prozent in den letzten Jahren.
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Nachhaltiges Engagement in der Tourismusbranche
Verfasst von afrikablog am 6. September 2009
In vielen Ländern der Welt ist der Tourismus ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Dadurch trägt er zur Verbesserung der Lebensbedingungen weltweit bei und unterstützt die Bekämpfung der Armut. Aber auch im Krisen- oder Katastrophenfall leistet die Tourismusbranche ihren Beitrag.
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Wurmerkrankungen in Entwickungsländern
Verfasst von afrikablog am 5. September 2009
In armen Ländern wird aus eigentlich leicht heilbaren Erkrankungen – beispielsweise Wurmbefall – oft eine tödliche Gefahr. Lange standen Wurmerkrankungen verglichen mit Aids, Malaria und Tuberkulose eher im Schatten der Aufmerksamkeit. Doch wächst die Einsicht, dass Wurmbekämpfung auch eine wirksame Form der Entwicklungszusammenarbeit beziehungsweise Armutsbekämpfung ist, bei der auch Pharmaunternehmen helfen.
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Schneller Einsatz für die Ärmsten
Verfasst von afrikablog am 4. September 2009
Viele Hilfsorganisationen und tausende Menschen helfen weltweit unter schwierigen Bedingungen in Not geratenen Menschen und geraten dabei nicht selten selbst in Gefahr. Die Vereinten Nationen möchten dies gewürdigt sehen.
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Burkina Faso: Nothilfe für Flutopfer
Verfasst von afrikablog am 3. September 2009
Im westafrikanischen Land Burkina Faso haben schwere Regenfälle in den letzten Tagen zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Nach ersten Schätzungen sind 150.000 Menschen durch die Fluten obdachlos geworden, fünf Tote sind zu beklagen. Auch im benachbarten Niger haben 10.000 Menschen als Folge der Regenfälle ihr zuhause verloren.
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Westafrika: Bei schweren Überflutungen Hunderttausende betroffen
Verfasst von afrikablog am 3. September 2009
Bei schweren Überflutungen in Westafrika Hunderttausende betroffen. Mindestens sieben Tote in der Region. – Schwere Niederschläge und Überschwemmungen haben in den westafrikanischen Ländern Niger, Burkina Faso und im Senegal Hunderttausende Menschen obdachlos gemacht. Mindestens fünf Tote sind bisher zu beklagen. Der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg Heribert Scharrenbroich hat in Bonn heute eine Soforthilfe „für unsere Partnerorganisation HED Tamat im Niger von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.“ Das werde, so Scharrenbroich, nicht ausreichen, „aber es ist eine erste Hilfe für die von den Fluten betroffenen Menschen.“
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